1953 gründete der Kfz-Meister Ludwig Schreyer die Werkstatt in bescheidenem Rahmen in einer Garage in der Nonnbergstraße in Kirchheim und bildete auch gleich seinen ersten "Lehrbua" aus. Nachwuchsausbildung wurde bei der Firma Schreyer von Anfang an groß geschrieben - bis heute wurden in dem Betrieb acht Lehrlinge ausgebildet!

Bis 1964 hatte sich der Betrieb bereits so entwickelt, dass es höchste Zeit wurde, in größere Räumlichkeiten umzusiedeln. In der Salzburger Straße hatte der Firmengründer einen stattlichen Neubau errichtet, der 1964 bezogen werden konnte und noch heute der Standort ist.


Der Neubau in der Salzburger Str.: Vorne das Wohnhaus, hinten die Werkstatt


Helmut Schreyer, der Sohn des Firmengründers und jetztiger Inhaber, absolvierte von 1968 - 1972 seine Lehrjahre bei der Firma Lechner in Traunstein.

Dort hat er offensichtlich ordentlich gelernt, denn in einem Zeitungsausschnitt aus dem Jahre 1972 heisst es:

"Am vergangenen Donnerstag erhielten im Traunsteiner Sailerkeller 85 junge Gesellen des Kfz-Handwerks aus dem Innungsbereich Traunstein, Laufen und Berchtesgaden ihre Gesellenbriefe ausgehändigt. Als Innungsbester wurde Helmut Schreyer aus Kirchheim (...) zu seinem beruflichen Erfolg von Josef Diermaier, dem Obermeister der Kfz-Handwerksinnung München Oberbayern herzlich beglückwünscht.(,,,)"

Helmut Schreyer bei der Ehrung der Kfz-Handwerksinnung


Nch seiner Lehrzeit trat Helmut Schreyer in den väterlichen Betrieb ein und arbeitete und lernte dort erfolgreich weiter. 1976 legte er mit Erfolg seine Kfz-Meisterprüfung ab und übernahm 1989 den väterlichen Betrieb.

Kontinuierlich baute er der das Unternehmen weiter auf und erweiterte die Werkstatt 1980 mit einem Anbau, 1992 um eine moderne Lackiererei. Mittlerweile war die Firma auch personell gewachsen: sieben Mitarbeiter waren beschäftigt!


Erweiterungsbau der Werkstatt mit Lackiererei

1994 erfolgte die bisher letzte Erweiterung: eine große, repräsentative Ausstellungshalle wurde errichtet.


Das heutige Aussehen: Vorne das Wohnhaus, dahinter die Werkstatt, imAnschluss
daran die Lackiererei und rechts die neugebaute Ausstellungshalle.


Mittlerweile sind die beiden Enkel des Firmengründers, Christian und Dominik, auf dem besten Weg, in die Fußstapfen des Opas und Vaters zu treten: Christian absolvierte von 1997 - 2001 eine Kfz-Lehre bei der Firma Osenstätter, war ein Jahr bei Zupin tätig, machte 2002 seinen Servicetechniker und besucht zur Zeit die Kfz-Meisterschule, die er 2003 abschließen wird.

Dominik besucht zur Zeit die Fachoberschule, die er 2003 beenden wird. Anschließend möchte er ein Studium - evtl. Maschinenbau/Fahrzeugtechnik - beginnen.

Der Fortbestand des erfolgreichen und kompetenten Kfz-Betriebs scheint also auch künftig mit dem gewohnt guten Service und der fachmännischen Betreuung gesichert....